Zum Hausbau gehören viele Schritte, bevor der Bauherr letztendlich sein neues Heim beziehen und genießen kann. Bis dahin ist es oft ein langer Weg für Planer, Architekten, Baufirma und Gewerke. Das Gewerk, das dabei als erstes das Haus betritt und als letztes wieder herausgeht, ist das der Versorgungstechnik. Dahinter verbirgt sich die Heizungs- und Sanitärinstallation, sowie die Klima- und Lüftungstechnik.
Sprechen konnten wir darüber mit einem Mann vom Fach – Christian Ullrich, der seit nun fast zehn Jahren seinen Meisterbrief im Bereich Versorgungstechnik innehält und insgesamt seit 18 Jahren länderübergreifend in der Branche arbeitet – in Deutschland und Luxemburg.
Begonnen hatte Christian Ullrich, Sohn eines Architekten, im Alter von 16 Jahren – mit einer Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Heizung, Sanitär und Klimatechnik im heimischen Ruwer bei Trier. In die Fußstapfen des Vaters wollte er nicht treten – zu eintönig war für ihn „das viele Zeichnen“. In seinem Ausbildungsbetrieb ging es da schon praktischer zu, bei Installations- und Reparaturarbeiten, vorrangig in Einfamilienhäusern. Bald darauf schon zog es ihn über die Ländergrenze hinweg zu neuen Herausforderungen. 2007 startete er in Luxemburg durch, gleiches Metier, größerer Kundenkreis und ein breiteres Aufgabenfeld. „Das hat mich einfach herausgefordert“, so der 34-Jährige.

Mit dem Wechsel und den neuen fachlichen Herausforderungen kamen auch noch zwei Fremdsprachen dazu. Französisch und Luxemburgisch habe er sich über die Jahre peu à peu angeeignet, um in dem mehrsprachigen Land Fuß zu fassen und alle Kunden in ihrer jeweiligen Muttersprache beraten zu kommen. Mit Deutsch und Englisch ist der junge Bauleiter für Heizung, Sanitär, Klima und Lüftung damit viersprachig – und bestens aufgehoben im kulturpluralistischen Luxemburg. „Zwischenmenschlich, das passt“, resümiert er dahingehend. Nur das tägliche Pendeln zur Arbeit sei am Anfang gewöhnungsbedürftig gewesen, erklärt der „Grenzgänger“, der 2015 dann zu seinem jetzigen Arbeitgeber JANS wechselte.
„Die Arbeit in der Firma macht mir sehr viel Spaß.“ Neben dem ständigen Kontakt zu Menschen gefalle ihm auch die Abwechslung der Arbeit und die vielen verschiedenen Projekte, die ihn immer wieder herausfordern und anspornen.
Als Projektplaner ist er bei eingehenden Kundenanfragen zuallererst für die Angebots- und Kalkulationserstellung verantwortlich. Wenn dann grünes Licht gegeben wird, folgt die Planung im Detail, die Christian Ullrich von A bis Z selbst ausführt. Deutlich über ein Dutzend Projekte parallel betreut er dabei mitunter. Momentan stehe auch ein Großprojekt mit großer RLT Lüftungszentrale, Wärmepumpe und Kaltwassererzeuger, Druckluft, Sanitär und Wärmerückgewinnung von Kompressoranlagen an. Bei solch einem Projekt habe er dann ein technisches Büro an seiner Seite und mehrere Instanzen, die kontrollieren und die Sicherheit gewährleisten sollen. Während die V